PayPal Käuferschutz

Insbesondere bei Ebay beworben wird der „PayPal“ Käuferschutz. Hat jemand von ihnen diesen schon mal wahrgenommen bzw. wahrnehmen wollen?

Was als Käufer-Sicherheit propagiert wird, ist letztendlich eine Farce, zumindest hinsichtlich dessen, das nach dem spätest angegebenen Lieferdatum erst ein „Fall“ eröffnet werden kann und dann noch eine 10 tägige Email-Kommunikation mit dem natürlich uneinsichtigen Verkäufer stattfinden muß. Der Zeitaufwand dafür ist gigantisch, -gerade in Bezug auf nicht erhaltene Niedrigpreisartikel… Da mag/ wird so mancher Käufer entnervt aufgeben, was wohl von Ebay/ Paypal so beabsichtigt zu sein erscheint…

Ebay und Paypal tun sich unsägliche Gebühren nur für „ihre Bereitstellung“ rein, ohne im Falle von „Schwierigkeiten“ wirklich direkt was für die Benutzer zu tun! Anfragen werden z.B. standartmässig automatisiert (schwachsinnig) beantwortet. Dabei berechnet Ebay 10% auf den Verkaufspreis mit Versandkosten! Buff, 10 % Provision auch auf den eigenen Selbstkosten Versandpreis! Hat das schon jemand realisiert und ggf. hinterfragt? Wer stellt auf dieser Plattform überhaupt noch Artikel als Verkäufer ein? Ja, vielleicht Verkäufer, die Ebay als Preis-Relevanz-Plattform ansehen. Das ist aber nur für gewerbliche Verkäufer, die ihren Umsatz durch Masse machen, wohl noch interessant. Die anderen Privatverkäufer verlangen dessen bezüglich zunehmend „Irrwitzpreise“ für ihre Artikel, die oftmals tatsächlich auch noch bezahlt werden… Eine „Schnäpchenplattform“ ist Ebay schon seit Jahren nicht mehr. Privatverkäufer betreiben Wucher, der von wohlhabenden Käufern gefördert wird, indem diese die geforderten Preise, jenseits jeder Logik, bezahlen. Das macht die realitätsnahen Preise kaputt. Artikel, die seit 30 Jahren in der Vitrine standen, werden als „NEU“ angeboten/ verkauft. Nein, die sind trotz Nichtgebrauch nicht neu, sondern 30 Jahre alt. Neu ist ein Artikel, den ich gestern oder vorgestern selber gekauft habe…

Wer da noch kauft…

Zum Fall: Weihnachtskarten aus China am 13.11.2016 bestellt, Lieferzeit bis zum 03.01.2017 angegeben. Ware nicht erhalten. Fall konnte also erst am 04.01. eröffnet werden, + 10 Tage Kommunikationszwang mit dem Verkäufer = 14.01.17, in welcher Zeit nur vertröstet und Schwachsinn geschrieben wurde, aber keine Rückerstattung eines hier Minimalbetrages erfolgte. Bewertungen dabei nur 60 Tage möglich, also hat der Versender das bewußt so kalkuliert, dass er bei Nichtlieferung bzw. Nichterhalt der Ware beim Kunden, keine negative Bewertung befürchten muß!

Gar nicht so dumm das „Epikanthus medialis“ (Übersetzt: Schlitzauge)!

Aber auch mal ein Lob an Ebay: Nach der 10 tägigen Frist konnte der Fall gemeldet werden und innerhalb von 10 Minuten danach wurde der Betrag, um den es ging, durch den „Käuferschutz“ erstattet! Gut und Danke!

Dennoch spottet der Aufwand dafür jeder Beschreibung!

Baby/ Kinder Fotos ihres Lieblings

Sie sind stolze Mutter oder Vater und möchten ein Bild ihres Sprösslings im Internet auf einer Seite ihrer Wahl „posten“/ also veröffentlichen/ hochladen und machen dieses fleissig oder auch nicht und laden dieses Bild(er) nur (vielleicht automatisiert) in ihre Microsoft „Cloud“? Egal. Dann stehen sie schon mit einem Bein im Gefängnis, denn sie werden zumindest der Pädophilie generalverdächtigt, da auch sämtliche Cloud Dienste ihren Speicherinhalt beständig auf verdächtige Fotos durchsuchen und ihre verdächtigen Bilder an zuständige Behörden wie FBI, CIA, BND usw. melden. Sie dürfen solche Bilder nicht in’s Internet stellen, da es für Alles irgendwelche Liebhaber gibt!

Wenn sie also ein Babyfoto veröffentlichen wollen, dann nur so:

Und nein, das ist keine „Satire“ sondern bitterer rechtlicher weltweiter Ernst!

Aber irgendwie sollte man doch auch keine privaten Bilder jeglicher Art überhaupt irgendwo in einen nicht geschützten unverschlüsselten Bereich des „www“ hochladen/ senden/ speichern ohne sich zuvor das Einverständniss der abgebildeten Personen einzuholen.

Datenschutzerklärung und Impressum für private Webseiten

Wenn ich nochmal geboren würde, ja dann wäre ein Jura-Studium obligatorisch, um danach als Abmahnanwalt tätig zu werden. Innerhalb eines Jahres wäre ich als solcher vermutlich Multimillionär!

Was nach Gesetzgebung allein den privaten Homepage-Betreibern alles so verordnet wird, davon haben garantiert 99% keine Ahnung und werden somit zum potenziellen Abmahnziel findiger Anwälte!

Eine Impressumspflicht bestand früher nur für gewerbliche Anbieter oder für private Webseiten, wenn z.B. Werbebanner eingefügt und angezeigt wurden. Wer aber als Blogger regelmäßig „redaktionelle Inhalte“ (die Defination ist schwammig) auf seiner Seite veröffentlicht, die zur „Meinungsbildung“ beitragen können, ist gesetzlich verpflichtet, auf seiner Seite ein Impressum zu führen. Oder auch private Homepagebetreiber, die vielleicht mal Trödel auf ihrer Homepage zum Verkauf anbieten. Wenn ich z.B. eine Briefmarke verkaufen möchte, ist das ok. Wenn ich dergleichen aber 10 an der Zahl habe, bin ich womöglich schon Gewerbetreibender, was der jeweiligen deutschen Gerichtsbarkeit bei Abmahnung/ Verhandlung in der Entscheidung überlassen bleibt und dem zuständigen Finanzamt gemeldet wird, welches dann nach Hochrechnung eine entsprechende Summe Umsatzsteuer fordert.

Selbst wenn ich als privater Blog-Betreiber nach bestem Wissen alles datenschutzrechtlich konform gestalte, mit Impressum und Datenschutzerklärung, kann mir bei dem kleinsten Fehler meiner Blog-Inhalte z.B. ein Ausdruck/ Wort oder Definition oder Zitat oder Verwendung eines Bildes mit versehentlich falscher Copyrightangabe (evt. dpa/ reuters usw. verwechselt) der finanzielle Galgenstrick in Form einer teuren Abmahnung daraus gedreht werden. Was ist das für eine kranke Internet Welt! Eine „Datenschutzerklärung“ braucht heute jeder private Webseitenbetreiber! Egal ob „Blog“ oder einfache Homepage. Denn wenn selbst vollkommen ahnungslos, -dokumentiert der Webhoster,  auch durch die gesetzlich verordnete verordnete Vorratsdatenspeicherung, Logs der Besucher mit IP, Browser usw. , -was eben die Gesetzesvorgabe zur der Impressums/ Datenschutzerklärungspflicht begründet, selbst wenn der Hompagebetreiber auf diese Daten überhaupt nicht zugreifen kann!