GSI – Spezialeinheit Göteborg,

– ist eine feine schwedische Kriminalfilm-Serie mit 3 Pilot und 17 Serien-Spielfilmen.

Hauptfigur der 1999 mit dem Spielfilm „Zero Tolerance – Zeugen in Angst“ beginnenden Reihe ist „Johan Falk“.  Es geht in 2001 weiter mit: „Executive Protection – Die Bombe tickt“ und endet vorerst in 2003 mit: „The Third Wave – Die Verschwörung“.

5 bis 6 Jahre später kehrt Johan Falk von seinem Job bei Europol in seine schwedische Heimatstadt Göteborg zurück und findet in der Spezialeiheit „GSI“ eine neue Aufgabe. Daraus entstehen in den Jahren 2009-2015 insgesammt 17 Spielfilme und Fälle, in denen auch seine Freundin nebstTochter, die er im ersten Pilotfilm kennenlernte, weiterhin eine Rolle spielen, natürlich von den gleichen Schauspielern verkörpert. Auch das macht den Reiz der Serie aus, dass man sieht, wie auch schon früher vorgekommene Personen älter werden. Der zwischenmenschliche Faktor in den Filmen wird berücksichtigt und läßt sogar manchen Bösewicht zum Teil irgendwie sympatisch oder zumindest verständlich erscheinen.

Trivia: Johan Falk (Jakob Eklund) und Helen (Marie Richardson), die seine Freundin/ Frau in GSI-Göteborg spielt, sind seit 1995 ein Paar, haben 2 Kinder und sind seit 2008 verheiratet.

Falk, der vom Aussehen und seinem grundsymphatischen Wesen einem Schwiegermuttertraum entsprechen mag, entwickelt im Verlauf der Serie zunehmend mehr an eigenständiger Härte!

Eine Film Serie, abseits der Hollywood Helden und aber auch der deutschen „Tatort“ – Kommissare. Irgendwo in der Mitte dazwischen angesiedelt, mit Härten und Emotionen, gedreht in einem Zeitraum von 17 Jahren.

 

Münster „Tatort Feierstunde“

Der Münster Tatort mit „Thiel“ und „Boerne“ soll quotenmäßig der beste „Tatort“ im deutschen Fernsehen sein. Die Anfangsscene im neuesten Tatort dieser Reihe ist quasi genial und sollte fast allen Protagonisten so widerfahren… Dann könnte dieses Tatort Team endlich beerdigt werden!

Krimigrotesken sind eine Sache, aber wenn solche Filme Mord mit Slapstick in Einklang bringen wollen, werden diese Filme meisst groteske Grostesken, erst recht, wenn sie sich weder an sachlich/ faktischen Tatsachen orientieren, noch an mindesten Realitäten.

Da recherchiert die „Nadeshda“ mal eben in ein paar Stunden im „Darknet“, welcher Waffenhändler dem Täter Waffen lieferte. Fakt: Unmöglich!

Da schmeißt sich Thiel in ein Ganzkörperkondom um einem tödlichen Virus zu begegnen, vergisst aber die Atemmaske, nur um im nächsten Moment mit dem vermeintlich tödlich Infizierten Boerne engsten Kontakt zu haben, was „Alberich“ in engster Umarmung (selbstlos todesgewiss) schon tat…

Dass der über ein Ess-Häppchen mit Botulismus infizierte „Boerne“ erst nach 12 Stunden Anzeichen der Erkrankung zeigen dürfte, wird mal eben auf ein paar Minuten verkürzt… (Ganz zu schweigen davon, das sich ein anderer stärker Infizierter schon von den Symtomen erholt und mit Kollegen einen Insulin-Mord an Boerne plant, um das eigene Leben zu retten.) Und die Psychotherapeutin des Amokläufers wird selbst zur Mörderin an ihrem Patienten, als sie merkt, dass dieser einknickt. Hanebüchender Unsinn in fast jeder Filmminute!

Münster Tatort ade!

(Rein zur Info: So ein Tatort hat Produktionskosten zwischen 1,2 bis 1,4 Millionen Euro aus „GEZ“ Geldern!)

Polizeiruf 110 Wölfe

Der am 11.09.2016 gesendete Polizeiruf 110 mit Matthias Brandt wurde von „der Kritik“ hoch gelobt und als Krimi der Extraklasse bewertet. Wer bitte hat das getan?

Ich mag eigentlich die von Meuffels Fälle. Aber dieser? Abgesehen von der skurrilen Überzeichnung mancher Figuren, die so schon aus den Münster Tatorten oder Münchenmord oder auch Polonius Fischer Filmen hinlänglich bekannt sind, bietet dieser Film nichts außer konstruierten Abartigkeiten, die diesen Film als lächerliche Groteske entlarven, so als ob Rosamunde Pilcher hätte einen Horror-Roman/ Film verfasst! Selbst die „Verliebtheit“ der beiden Hauptprotagonisten, ist zweifelsohne eine Farce. Sie rauchen zusammen, als Sex Ersatz…

Die mögliche Tatsache, das eine eingesperrte Katze ob Überlebens-Hunger ihr verstorbenes Herrchen/ Frauchen anfrisst, wie am Anfang des Films dargestellt, hat mit dem eigentlichen Filminhalt absolut nichts zu tun und ist nur Effekt heischendes Machwerk/ Auftakt zu dem Film.

Dieser Polizeiruf ist nur krank und jenseits jeder Logik. Statt der aus dem wievielten Stock gesprungenen Katze, sehe ich den Meuffels und die Hermann über dem Ast hängend…

Ade‘ Auer und Brandt.